Zum Inhalt springen
Glossar

Was sind Überstunden?

Überstunden sind Arbeitsstunden, die über die im Arbeits- oder Tarifvertrag vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit hinausgehen. Ob sie bezahlt, mit Zuschlag vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden, regelt der Vertrag, nicht das Arbeitszeitgesetz.

Überstunden und gesetzliche Höchstarbeitszeit

Zwei Grenzen werden oft verwechselt. Die vertragliche Arbeitszeit, zum Beispiel 38 oder 40 Stunden pro Woche, bestimmt, ab wann eine Stunde als Überstunde zählt. Das Arbeitszeitgesetz setzt dagegen eine Obergrenze für den Gesundheitsschutz: Nach § 3 ArbZG sind 8 Stunden je Werktag zulässig, bis zu 10 Stunden, wenn im Durchschnitt von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen 8 Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

Überstunden sind also erlaubt, solange diese Grenzen und die Ruhezeit eingehalten werden. Arbeitszeit über 8 Stunden je Werktag muss nach § 16 Abs. 2 ArbZG aufgezeichnet und mindestens 2 Jahre aufbewahrt werden.

Überstunden berechnen und auswerten

Zur Berechnung braucht es zwei Werte: die tatsächlich gearbeiteten Stunden aus dem Stundenzettel und die Sollzeit laut Vertrag. Die Differenz pro Woche oder Monat ergibt die Überstunden. Viele Betriebe arbeiten mit Arbeitszeitkonten, auf denen Plus- und Minusstunden über einen längeren Zeitraum ausgeglichen werden.

In TimeTracking werden Überstunden über Regeln berechnet und landen als eigene Lohnart im Lohnexport. So muss niemand am Monatsende Summen nachrechnen. Für eine schnelle Rechnung ohne Anmeldung gibt es unseren Überstundenrechner.

Häufige Fragen

Gibt es einen gesetzlichen Überstundenzuschlag?

Nein, in Deutschland gibt es keinen allgemeinen gesetzlichen Zuschlag für Überstunden. Ob und wie viel Zuschlag gezahlt wird, steht im Arbeits- oder Tarifvertrag.

TimeTracking kostenlos testen

Kostenlos für bis zu 5 Nutzer. Core ab 1 € pro Nutzer und Monat, alles inklusive.