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Glossar

Was ist eine Schichtzulage?

Eine Schichtzulage ist ein Zuschlag zum Grundlohn für Arbeit zu ungünstigen Zeiten, etwa nachts, am Wochenende, an Feiertagen oder im Wechselschichtbetrieb. In den Niederlanden heißt sie onregelmatigheidstoeslag, kurz ORT.

Wo die Höhe geregelt ist

Die Höhe einer Schichtzulage steht in der Regel im Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag. Typisch sind Prozentsätze auf den Stundenlohn, die nach Zeitfenstern gestaffelt sind: ein Satz für den Abend, ein höherer für die Nacht, wieder andere für Sonntage und Feiertage.

Das Arbeitszeitgesetz enthält nur für Nachtarbeit eine Vorgabe. Nach § 6 Abs. 5 ArbZG muss der Arbeitgeber Nachtarbeitnehmern, soweit keine tarifliche Regelung besteht, eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage oder einen angemessenen Zuschlag auf das Bruttoarbeitsentgelt gewähren. Nachtzeit ist nach § 2 ArbZG die Zeit von 23 bis 6 Uhr. In den Niederlanden ergibt sich die ORT aus der jeweiligen cao.

Schichtzulagen richtig erfassen

Damit die Zulage stimmt, muss die Zeiterfassung mehr können als Stunden addieren. Sie muss wissen, welche Minuten einer Schicht in welches Zeitfenster fallen. Eine Schicht von 20 bis 4 Uhr fällt teils in den Abendsatz und teils in den Nachtsatz, und bei einer Schicht über Mitternacht in einen Feiertag hinein ändert sich der Satz mitten in der Schicht.

TimeTracking teilt die Minuten einer Schicht über Regeln in Zuschlagsbänder auf und exportiert sie als getrennte Lohnarten. Die Bänder richten Sie einmal nach Ihrem Tarifvertrag ein. Für Zeitarbeitskräfte kann ein Code für Schicht oder Zuschlag direkt auf dem Stundenzettel stehen, damit der Kunde ihn mit freigibt.

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