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Glossar

Was sind Industrieminuten?

Industrieminuten, auch Dezimalstunden oder Industriezeit genannt, teilen eine Stunde in 100 statt in 60 Einheiten. 7 Stunden und 45 Minuten werden so zu 7,75 Stunden, womit sich Lohn und Rechnung direkt ausrechnen lassen.

Umrechnen: Minuten durch 60

Die Formel ist einfach: Minuten geteilt durch 60 ergibt den Dezimalanteil. 15 Minuten sind 0,25 Stunden, 30 Minuten 0,5, 45 Minuten 0,75. Ungerade Werte ergeben längere Dezimalzahlen: 10 Minuten sind 0,1667 Stunden, 20 Minuten 0,3333. Zurück geht es mit mal 60: 0,4 Stunden sind 24 Minuten.

Der häufigste Fehler ist, 7:45 als 7,45 zu lesen. Bei einem Stundenlohn von 15 € macht das pro Tag 4,50 € Unterschied (7,75 × 15 € = 116,25 € gegenüber 7,45 × 15 € = 111,75 €), über einen Monat schnell ein dreistelliger Betrag.

Warum die Lohnabrechnung Dezimalstunden nutzt

Mit Stunden und Minuten lässt sich nicht direkt multiplizieren. Lohnprogramme und Rechnungen erwarten deshalb Dezimalstunden. TimeTracking speichert Arbeitszeit intern in ganzen Minuten und wandelt sie erst im Export um, in Dezimalstunden oder Stunden und Minuten, je nachdem, was das Lohnbüro erwartet. So entstehen keine Rundungsfehler, die sich über die Woche aufsummieren.

Häufige Fragen

Wie viele Industrieminuten hat eine Stunde?

100. Eine Industrieminute entspricht 0,6 normalen Minuten, also 36 Sekunden.

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