Was ist ein Geofence?
Ein Geofence ist ein virtueller Zaun um einen geografischen Ort, zum Beispiel eine Baustelle oder ein Lager. Betritt oder verlässt ein Smartphone diesen Bereich, kann eine App eine Aktion auslösen, etwa eine Erinnerung.
Geofencing in der Zeiterfassung
In der Zeiterfassung wird ein Geofence vor allem auf zwei Arten genutzt: als Erinnerung (Du bist auf der Baustelle angekommen, Zeit starten?) oder als automatisches Ein- und Ausstempeln. Die Erinnerung lässt die Kontrolle bei der Person, das automatische Stempeln nimmt sie ihr ab, verlangt aber eine genaue und dauerhaft aktive Standortbestimmung.
Standortdaten sind personenbezogene Daten. Der Arbeitgeber braucht eine Rechtsgrundlage nach DSGVO, sollte nur so viel erfassen wie nötig, und in Deutschland hat der Betriebsrat bei technischen Einrichtungen zur Leistungs- und Verhaltenskontrolle mitzubestimmen. Ein Geofence, der nur an der Arbeitsstelle reagiert, ist deutlich zurückhaltender als eine durchgehende Ortung.
Geofence-Erinnerungen in TimeTracking
TimeTracking verfolgt heute keinen Standort. Geofence-Erinnerungen sind in Vorbereitung: Die App erinnert beim Ankommen an einem Einsatzort ans Starten und beim Verlassen ans Stoppen, ohne einen Bewegungsverlauf zu speichern. Arbeitgeber schalten die Funktion nur dort ein, wo sie eine Rechtsgrundlage dafür haben.
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Erinnerungen und Geofencing
Erinnerungen bei fehlenden Stunden und vor der Frist heute. Geofence-Erinnerungen am Einsatzort folgen.
Stempeluhr-Kiosk
Gemeinsames Gerät am Eingang, an dem Mitarbeitende sich mit PIN, Karte oder Code ein- und ausstempeln.
Vorausschauende Zeiterfassung
Die Software schlägt die wahrscheinlich gearbeiteten Stunden aus Dienstplan und Verlauf vor; die Person bestätigt oder ändert sie.
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